Kollegiale Fallberatung

 

 

Überblick für Eilige:

  • Alle beruflichen Themen sind möglich (Teamfindung, Konflikte mit Eltern/einem Kind/einer Kollegin, Berufsrolle ...)
  • Berufliche, soziale und emotionale Kompetenzen einer Gruppe werden zur Bearbeitung von Konflikten genutzt
  • Hilfestellung erfolgt wertfrei und lösungsorientiert
  • Schweigepflicht! Außerhalb darf nur über Problemstellung und Lösungswege gesprochen werden
  • Es braucht keine Expertin/keinen Experten von außerhalb
  • Keine Eignung für psychosoziale Belastungen oder therapiebedürftige persönliche Themen

 

Kollegiale Fallberatungen werden ressourcen- und lösungsorientiert durchgeführt. Eine Beratung dauert üblicherweise 60 bis 90 Minuten und endet in der Regel mit einer Vielzahl von Lösungsvorschlägen, die im Beratungsprozess gemeinsam entwickelt wurden. Dabei wird nach einer feststehenden Gesprächsstruktur in Teilschritten gearbeitet, was energie- und zeitraubende Diskussionen sowie oberflächliche Lösungen verhindert. 

Fallberatung lebt vom vielfältigen Fach- und Erfahrungswissen und den unterschiedlichen Kompetenzen der Teilnehmenden. Berufliche Konflikte werden nicht als persönliches Problem eingeordnet, dem "auf den Grund" gegangen werden muss. Ganz gegenteilig konzentriert sich der Beratungsprozess auf vorhandene Ressourcen.

 

Leitungen und Fachkräfte, die in Fallberatung geübt sind, entwickeln sich fachlich und persönlich weiter und erleben eine deutliche psychische Entlastung. Zum Kennenlernen und Einüben der Methode empfehlen sich mehrere professionell moderierte Fallberatungen. Im Anschluss daran kann ein Team bzw. eine Gruppe kostensparend alleine weiterarbeiten.