Offene Aufstellungsgruppe

 

Oft ist es sinnvoll vor einer eigenen Aufstellung einen Einzeltermin zu haben, der die Aufstellung vorbereitet. Mein Anliegen ist es, Sie optimal zu begleiten, sodass ich einen vorausgehenden Beratungstermin empfehle. Sollte ich Sie und Ihr Anliegen bereits aus anderen Bezügen kennen (z. B. als regelmäßig Teilnehmende*r der offenen Aufstellungsgruppe), so erübrigt sich dies. Entscheiden Sie sich für ein Vorgespräch, so werden vorerst die Eckdaten Ihres Anliegens besprochen und bei Bedarf in einem Genogramm (ähnlich einem Stammbaum) zusammengestellt. Fragen können besprochen und geklärt werden.

 

 

Aufstellen in der Gruppe:

 

Zu Beginn der Aufstellung werden die Anwesenden mit dem Ablauf und den Regeln der Aufstellungsarbeit vertraut gemacht, Fragen werden geklärt. Danach formuliert die aufstellende Person ihr Anliegen. Die Aufstellung beginnt damit, dass nacheinander Stellvertreter*innen für Personen, Themen oder Symptome sowie ein Stellvertreter bzw. eine Stellvertreterin für sich selbst ausgewählt wird. Anschließend werden die Personen intuitiv in Beziehung zueinander im Raum aufgestellt. Es ist auch möglich, dass die Stellvertreter*innen ihren Platz im Raum selbst finden. Die aufstellende Person beobachtet nun das folgende Geschehen von außen im Kreis sitzend und nimmt bei Interesse zuletzt den eigenen Platz in der Aufstellung ein.

Die Stellvertreter*innen arbeiten konzentriert mit und repräsentieren im Verlauf der Aufstellung Gedanken, Gefühle, Handlungsimpulse und Befindlichkeiten. Mit Hilfe dieser Aussagen werden Schritt für Schritt Lösungsimpulse erarbeitet, die letztlich durch Befragen der aufstellenden Person überprüft werden.

 

 

Falls Sie in der Zeit nach der Aufstellung eine Nacharbeit zur besseren Integration wünschen, so stehen dafür Einzeltermine zur Verfügung.

 

 

-> Unverarbeitete traumatische Ereignisse eignen sich meines Erachtens nicht bzw. nur bedingt für eine Aufstellung in einer offenen Aufstellungsgruppe. Bei Unsicherheiten sprechen Sie mich bitte vor der Anmeldung an, sodass ich Ihre Befindlichkeit und Situation besser einschätzen kann.

 

 

Bei einer Aufstellungsarbeit handelt es sich nicht um ein gesetzlich anerkanntes Heilverfahren und sie ersetzt weder eine psychotherapeutische noch eine ärztliche Behandlung. Dennoch kann eine Aufstellung eine Heilbehandlung sehr gut ergänzen oder unterstützende Prozesse in Gang setzen.