Traumasensible Beratung

 

 

Manchmal reicht eine klassische psychosoziale Beratung nicht aus, um Probleme zeitnah und möglichst schnell zu lösen. Oft lohnt es da zu schauen, welche Anteile in sich selbst eine Lösung verhindern (sog. "Störenfriedanteile", die es letztlich gut mit uns meinen). Spürbar wird dies beispielsweise dadurch, dass eine große innere Unruhe empfunden wird, wenn an das Problem gedacht wird, aber dennoch nicht gehandelt wird. Oder es gibt das Gefühl einer großen Erschöpfung, sobald das belastende Thema gedanklich auftaucht, sodass kaum Energie zur Lösung des Problems zur Verfügung steht. 

 

In der traumasensiblen Beratung geht es ausschließlich um Sie selbst - ähnlich einer Prozessbegleitung in einem Therapieprozess. Wir widmen uns u. a. auftauchenden blockierenden Anteilen, da erfahrungsgemäß eine nachhaltige Verhaltensänderung erst dann möglich wird. 

 

 

 

Inhalte und Ziele:

  • Zugänge zu eigenen Kraftquellen stärken oder neu entdecken (durch z. B. Imaginatonsübungen wie dem inneren Ressourcen-Team)
  • Verständnis entwickeln oder stärken für das eigene Verhalten - insbesondere für vorhandene Blockaden (Psychoedukation)
  • Ggf. Einüben von Distanzierungstechniken.

 

 

Ziel der traumasensiblen Beratung ist neben der erwähnten Psychoedukation eine Stabilisierung und Fokusierung, um die aktuellen Sorgen effektiver händeln zu können und so (wieder) zu mehr Leichtigkeit und Lebensfreude zu kommen.   

 

Ich arbeite in der Beratung mit Gespräch, Körper- und Wahrnehmungsübungen, Imaginationen, Aufstellungen und Symbolarbeit.

 

 


 

 

Die Arbeit ersetzt keine traumatherapeutische Psychotherapie, kann diese aber vorbereiten

oder ergänzen. Die Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen

und müssen privat finanziert werden.

 

Auf Wunsch vermittle ich eine Behandlung bei einer psychotherapeutisch tätigen

Kollegin bzw. einem Kollegen mit Kassenzulassung in Ihrer Nähe.