Systemische Aufstellungen

 

 

Grundannahme

 

Die Grundannahme der Aufstellungsarbeit ist, dass alle Menschen ein Wissen über die Eltern, Großeltern, Herkunftsfamilie etc. in sich tragen. Des Weiteren geht die Aufstellungsarbeit davon aus, dass es in jedem Menschen dieses Wissen gibt, das aber nicht bewusst abrufbar ist. Jedes Verhalten des Einzelnen steht somit in einem größeren Zusammenhang und wird dadurch verstehbar.

 

Über den Weg der klassischen Familienaufstellungen nach Bert Hellinger, die ich bei komplexen innerfamiliären Verstrickungen als ordnend und lösend, in der Vorgehensweise teilweise aber als undifferenziert und rigide erlebte, kam ich zum Freien Systemischen Aufstellen nach Olaf Jacobsen. Meine heutige Arbeitsform entwickelt sich mehr und mehr im Laufe der Zeit aus beiden Methoden heraus. Die Erfahrung ist, dass es vollendete Lösungen für ein Anliegen selten gibt und eine Aufstellung nicht 1 : 1 die Wirklichkeit abbildet. Es zeigt sich ein inneres Bild, womit gearbeitet wird. Die Arbeit stößt einen neuen inneren Prozess an, der auch bei vermeintlich hoffnungslosen Anliegen und Problemen eine neue Sicht ermöglicht und somit zur Lösung beiträgt.   

 

 

 

Es ist ebenso möglich im Rahmen von Einzelterminen

eine Aufstellung zu machen. Anstatt von Personen wird mit Figuren, Symbolen

oder Bodenankern gearbeitet. Damit einher geht die Zusammenstellung

wichtiger Familiendaten in einem Genogramm (ähnlich einem Stammbaum).